Trinkwassererwärmung im Duchflusssystem "Typ Kontra Legio"

Eine Entwicklung der TGA Energietechnik Wittenberg GmbH in Zusammenarbeit mit der TU Dresden

Hergestellt in Kompakt-/Modulbauweise auf einem Stahlgerüst schwingungsarm und schalldämmend montiert mit Rohrleitungen aus St37.0 P235 TR sowie Form- und Verbindungsstücke St37.0, trinkwasserseitig aus Rotguss/Edelstahl, entsprechend den Vorschriften der Trinkwasserverordnung sowie den anerkannten Regeln der Technik wie z.B. DVGW, DIN, EN, ZSVHK, VDI sowie den Anforderungen der AGFW sowie den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des jeweiligen Versorgungsunternehmens

  • mit Wärmeschutzisolierung (optional)
  • mit Regelschrank Thermomatik oder Ansteuerung über die Hausstation
  • Anschlussvarianten wählbar
  • Leistungsbereich entsprechend TWW-Bedarf
 

Charakteristik der Anlagen

  • Warmwassererzeugung zur Verhinderung des Legionellenwachstums entsprechend DVGW-Arbeitsblatt W 551 durch konsequente Vermeidung des Temperaturbereichs 20 - 55 °C in der Erzeugeranlage
  • Wärmeübertragung vom Heizungswasser auf das Trinkwarmwasser mittels dichtungslosem(n) Plattenwärmeübertrager(n) aus Edelstahl
  • Wärmeübertrager ist (sind) berechnet auf die jeweilige Anlagengröße, mit großer thermischer Länge, zur Gewährleistung der gewünschten Vorlauftemperatur von 60°C bei gleichzeitiger optimaler Rücklaufauskühlung des Heizmediums
  • keine Speicherung von Trinkwasser erforderlich
  • einfache thermische Schaltung
  • Einsparung der Kosten durch Wärmeverluste und Wartung des WW-Speichers nach VDI 6023
  • Vermeidung der für die Legionellenentwicklung förderlichen Temperaturbereiche (20 - 55°C)
  • thermische Desinfektion der Trinkwasseranlage durch Sollwertanhebung
  • dabei muss ausschließlich der Leitungsinhalt erhitzt und auch wieder ausgekühlt werden

Temperatur- und Leistungsverlauf im 24 Std.-Betrieb

  • exakte, verzögerungsfreie Temperaturregelung des Trinkwarmwassers durch bedarfsabhängige Drehzahlregelung der Heizkreispumpe
  • konstante Trinkwassertemperatur im Volllastfall (Spitzenzapfung)
  • konstante Trinkwassertemperatur im Schwachlastfall (Zirkulationsmenge)
  • Reduzierung der Betriebskosten durch Senkung des Bedarfs an Elektroenergie
  • einfache Montage (alle Armaturen am Modul)
  • Anschlüsse für Probenahme nach Trinkwasserverordnung
  • platzsparend

Temperaturverlauf im 24 Std.-Betrieb

Leistungsverlauf im 24 Std.-Betrieb

Aufbau und Varianten

Schaltbild mit einem Wärmeübertrager

  • mit einem oder zwei Plattenwärmeübertragern (Vor- und Nachwärmer)
  • in Fern- und Nahwärmenetzen auf der Primär- und Sekundärseite einsetzbar
  • in Verbindung mit Kesselanlagen
  • Leistung von 40 kW bis … kW

Schaltbild mit einem Wärmeübertrager

Schaltbild mit Vor- und Nachwärmer

  • über  die Pumpendrehzahl sowie der Stellung des Dreiwegeventils wird die notwendige Heizwassermenge zur Verfügung gestellt und somit die Trinkwarmwassertemperatur ausgeregelt
  • zur Abdeckung der kurzzeitig hohen Bedarfsspitzen wird erforderlichenfalls auf der Primärseite ein Pufferspeicher für das Heizwasser eingesetzt.
  • Die Regelung erfolgt über einen freiprogrammierbaren DDC-Regler, ausgerüstet mit der notwendigen Anzahl von analogen und digitalen Ein- und Ausgängen zur Regelung und Steuerung der Anlage.

Schaltbild mit Vor- und Nachwärmer

Zeitungsartikel aus der Euro Heat & Power (2006/Heft 3): PDF-Download